Haus H

Ein 477 m2 kleines Restgrundstück in Graz-Andritz und der Anspruch ein kleines aber doch geräumiges Wohnhaus mit eigenem Freibereich zu schaffen, waren die Rahmenbedingungen für diesen Entwurf. Eingehend auf diese Anforderungen wurde ein archetypisches Haus, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Nutzer gestaltet. Die Verwendung von ökologischen Baustoffen war ebenso wichtig wie eine kostengünstige Umsetzung in einem straffen Zeitplan. Das Gebäude wurde in einer Bauzeit von nur 5 Monaten in Brettsperrholz-Bauweise errichtet. Bereits vor dem Haus empfängt ein angenehmer Geruch von Zeder den Besucher und die Hausbewohner. Verantwortlich dafür ist die, von den Bauherren in Eigenleistung hergestellte Holzschindelfassade welche dem Gebäude eine natürliche und unverwechselbare Oberfläche verleiht. Diese Naturverbundenheit setzt sich auch in der Gestaltung und Materialwahl des Innenbereiches fort und verleiht den Räumen Wärme und Ruhe. Das Erdgeschoß als großzügiger Einraum mit geschickter Wegeführung, hat sich für die Bauherren als äußerst familienfreundlich erwiesen und auch bei größerer Gästeanzahl sehr bewährt. Große Fensterfronten nach Süden und Westen eröffnen den Blick ins Grüne und geben dem Wohnraum zusätzliche Weite. Das Obergeschoss wird als klassisches Schlafgeschoss genutzt. Den einzelnen Schlafräumen sind dabei noch jeweils Rückzugsbereiche unter der Dachschräge zugeordnet, welche für die Eltern einerseits einen zusätzlichen Ort der Ruhe darstellen, während sich den Kindern ein erweitertes Territorium zum spielen und erforschen eröffnet. Ein kleiner Garten mit Sitzbereich und Spielwiese ergänzt das Gebäude und macht es zu einem zeitgenössischen Stadthaus. Fotos: Chris Zenz (8), Oliver Wolf (3), Harald Eisenberger (1)

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